Fehler beim Erstellen einer Office 2013 – Verknüpfung

Situation:

Zum Erstellen einer Antwortdatei (MSP) habe ich das Office 2013 Customization Tool über „setup.exe /admin“ aufgerufen. Beim Setzen der Einstellungen ist mir folgender Fehler aufgefallen.

 

Fehler:

Beim Erstellen einer Desktop Verknüpfung in der Antwortdatei erscheint folgender Fehler.

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Microsoft Office Customization Tool
Invalid start in folder. Please try again.

 

Lösung:

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Installationsrückgabewerte (ERRORLEVEL) durch eine Batch durchschleifen

Ich werde seit der Einführung der ersten SCCM 2012 immer wieder darauf angesprochen wie es möglich ist kleine Config-Skripte im Anschluss an eine Applikationsinstallation aus zu führen, dessen erfolgreiche Ausführung nicht mit Hilfe einer Detection Methode überprüft werden können.

Die einfachste Möglichkeit ist natürlich eine Batch-Datei in der erst das Setup und anschließend die Config-Befehle ausgeführt werden. Ohne weitere Anpassungen wartet die Batch jedoch nicht auf das Ende der Installation. Selbst wenn die Batch auf das Ende der Installation wartet wird immer noch nicht der Rückgabewert der Installation an dem SCCM übermittelt, somit bekommt dieser keine fehlerhaften Installationen mehr mit. Damit diese beiden Fälle nicht eintreten sollte die Batch wie folgt angelegt werden. Continue reading Installationsrückgabewerte (ERRORLEVEL) durch eine Batch durchschleifen

MDT 2012 TaskSequence: Microsoft .Net 4.0 Full Installation schlägt fehl

Situation:
Die Anwendung für DotNet 4.0 ist mit folgenden Parametern auf dem MDT angelegt und wird in der TaskSequenz verwendet: dotNetFx40_Full_x86_x64.exe /quiet /norestart

Fehler:
Bei dem Installations-TaskSequenz-Schritt des DotNet Frameworks bleibt die TaskSequenz stehen.

Analyse: Continue reading MDT 2012 TaskSequence: Microsoft .Net 4.0 Full Installation schlägt fehl

Automatische VLC-Player Updates mithilfe einer Gruppenrichtlinie deaktivieren

Der VLC-Player zählt zu einer derer Anwendungen, die mithilfe einer Meldung auf neue Updates im Internet hinweisen. Dieses Verhalten mag im Privatsektor hilfreich sein, im Unternehmensbereich ist diese Eigenschaft eher nervig und verursacht unnötige Anrufe im Helpdesk.

Wenn eine Software im Unternehmensbereich aktualisiert wird geschieht dies in der Regel automatisiert für alle und nicht jeder PC einzeln für sich selbst. (Selbst wenn die Benutzer die Meldung bestätigen und das Produkt aktualisieren möchten, fehlen ihnen oft die Rechte!)

Aus diesen Gründen ist es sinnvoll die Update-Meldungen für den VLC-Player zu deaktivieren! Dies wird in folgender Anleitung beschrieben!

Alle Informationen dieser Anleitung basieren auf der VLC-Player-Version 2.0.1 (32Bit)!
Die Richtlinie wurde mit Windows 7 x86 und x64 getestet!

 

Vorgehensweise

Die Update-Meldungen können beim VLC-Player über eine Konfigurationsdatei deaktiviert werden. (In dieser Datei können des Weiteren auch viele andere Programmeinstellungen gesetzt werden. Einfach mal durchlesen!:-))

Die Konfigurationsdatei erstellt sich wenn der Benutzer den VLC-Player das erste Mal startet. Bei dieser Datei handelt es sich um eine benutzerbezogene Einstellungsdatei, sie trägt den Namen „vlcrc“ und wird für jeden Benutzer einzeln erstellt. Sie befindet sich im Verzeichnis „%AppData%\vlc“. Nachdem die Konfiguration in der Datei entsprechend angepasst wurde kann diese mithilfe einer Gruppenrichtlinie (GPO) verteilt werden, so dass jeder Benutzer die globalen Einstellungen und somit auch die Einstellung der deaktivierten Update-Meldung erhält!

 

Umsetzung

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Automatische Java Runtime Environment 1.7 Updates über Gruppenrichtlinie oder SCCM deaktivieren

Damit sich die Java Runtime Environment Versionenstände im Unternehmen nicht verselbstständigen und somit ein totaler Versionswildwuchs entsteht müssen die automatischen Updates deaktiviert werden. Die folgende Anleitung zeigt wie dies ganz einfach über eine Gruppenrichtlinie oder über den SCCM möglich ist.

(Alle Angaben beziehen sich auf die 32-Bit Version von Java!)

Update: Ab der Version 1.7 Update 10 muss noch ein weiterer Schritt zum vollständigen deaktivieren der Updates durchgeführt werden.
Dieser ist im folgenden Artikel beschrieben:
Automatische Java Runtime Environment 1.7 Updates vollständig deaktivieren (ab Version 1.7 Update 10)

 

Allgemeine Vorgehensweise

Das Deaktivieren der automatischen Java-Updates ist seit der Version 1.7 wieder über die Registry möglich.

Es werden folgende Registry-Keys benötigt:

Windows x86:

Pfad: HKLM\SOFTWARE\JavaSoft\Java Update\Policy
DWORD: EnableJavaUpdate
Werte: “0” (AUS) / “1” (EIN)
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Windows x64:

Pfad: HKLM\SOFTWARE\Wow6432Node\JavaSoft\Java Update\Policy
DWORD: EnableJavaUpdate
Werte: “0” (AUS) / “1” (EIN)
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Umsetzung mithilfe einer Gruppenrichtlinie (GPO)

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Automatische Adobe Flash Player Updates über Gruppenrichtlinie oder SCCM deaktivieren

Damit alle Versionen immer auf dem gleichen Stand bleiben ist es zwingend erforderlich die automatischen Updates zu deaktivieren. Dies ist mit folgender Methode über GPO und SCCM umsetzbar!

 

Alle Informationen stammen aus dem original „Adobe Flash Player Administrative Guide“. (http://download.jniesen.de/2012-02-24_flash_player_11_1_admin_guide.pdf)

 

Allgemeine Vorgehensweise

Das Deaktivieren der Updates ist beim Flash Player über eine Konfigurationsdatei möglich. Diese muss in eines der folgenden Konfigurationsverzeichnisse des Flash Players geschrieben werden. Es handelt sich hierbei um die Verzeichnisse der 32 Bit – Version, welche auf x86- und x64-Systemen installiert werden kann.

X86: %WINDIR%\System32\Macromed\Flash

X64: %WINDIR%\SysWOW64\Macromed\Flash

Die Konfigurationsdatei mms.cfg muss zum Deaktivieren der Updates folgende Zeile enthalten:

AutoUpdateDisable = 1

 

Umsetzung (Skript)

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DameWare – Client auf unterschiedlichen Systemen mithilfe von Gruppenrichtlinien aktualisieren / ausbringen

Ausgangssituation:

Der Kunde hat vor einigen Jahren eine DameWare-Version eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Helpdeskmitarbeiter, welche die DameWare-Software verwenden sollen, mit einem administrativen Konto ausgestattet, welches die PUSH-Installation des DameWareclients ermöglicht hat. Somit wurden alle DameWare-Clients bei Bedarf per PUSH installiert.

Im letzten Jahr wurde der Helpdesk umgestellt. Keiner der neuen Mitarbeiter hat ausreichend Berechtigungen eine PUSH-Installation durchzuführen. Des Weiteren wurde eine neue Version von DameWare eingeführt, welche es nicht mehr ermöglicht zu alten Clients zu connecten.

Aus dieser Situation ergibt sich die Aufgabe, alle Clients auf einen einheitlichen DameWare – Stand zu bringen, damit alle Hepdeskmitarbeiter (ob Admin, oder nicht) sich zu den PCs des Unternehmens verbinden können! Eine Softwareverteilungslösung steht nicht zur Verfügung!

Weitere Daten:
Neue DameWare – Version: 7.5.6.1
Client-Betriebssysteme: Windows XP, Windows 7 x86 / x64
DomainController: Server 2008 R2

Lösung:
Aufgrund der fehlenden Softwareverteilungslösung hat der Kunde sich für das Deployment mithilfe der Gruppenrichtlinien – Softwareverteilung entschieden. Da verschiedene Betriebssystem-Versionen im Einsatz sind müssen jeweils unterschiedliche Pakete verteilt werden. Diese Unterteilung wird durch drei WMI-Filter durchgeführt!
Alle alten Dame-Ware Clients werden bei dieser Methode automatisch aktualisiert. Ist noch kein Client vorhanden, wird dieser installiert!

Hinweis:
Diese Anleitung setzt ein gutes Grundwissen im Bereich Gruppenrichtlinien voraus! Es wird nicht jedes Detail beschrieben!

Durchführung:

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Java Deployment – Automatische Updates deaktivieren

1. Gewünschtes Java Installationspaket aus dem Internet herunterladen. (EXE-Datei)
Downloads:
Aktuelle Version:
http://java.com/de/download/index.jsp
Ältere Versionen:http://www.oracle.com/technetwork/java/archive-139210.html

2. Installationsdatei öffnen! (Nur öffnen, nicht installieren!!!)

3. Ordner mit Installationsdateien aus folgendem Pfad an einen anderen Ort kopieren. In diesem Ordner befinden sich drei Dateien: Data1.cab, jre1.6.0_XX.msi, jreXXXX.MST. (Standardordnername: jre1.6.0_XX (z.B.: jre1.6.0_24 -> bei Update 24)
Pfade:
Windows 7: „%userprofile%\AppData\LocalLow\Sun\Java“
Windows XP: „%userprofile%\Anwendungsdaten\Sun\Java“

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