Internet Explorer Versionen mit Hilfe des SCCMs auswerten (Query, Collection, Report)

Situation
Für die Migration auf eine neue Internet Explorer – Version ist es natürlich interessant zu wissen welche Versionsvielfallt im Unternehmen vorhanden ist. Um dies heraus zu finden, eignet sich eine SCCM-Abfrage.
Da der Internet Explorer jedoch bereits in Windows integriert ist, wird er nicht unter „Programme deinstallieren und Ändern“ (appwiz.cpl) angezeigt. Somit wird er auch nicht wie alle anderen installierten Produkte im Zuge der Hardware-Inventarisierung (WMI-Inventarisierung) vom SCCM erfasst. (Es sei denn, der Internet Explorer wird nachträglich in einer neueren Version installiert!) Leider gibt es auch keine WMI-Klasse mit den entsprechenden Infos die der Hardware-Inventarisierung hinzugefügt werden könnte. Trauriges Smiley Das Problem lässt sich jedoch wie folgt lösen. Smiley

 

Versionsabfrage erstellen
Damit alle Internet Explorer – Versionen inventarisiert und später als Abfrage (Query), Sammlung (Collection) oder Bericht (Report) dargestellt werden können, muss die Software-Inventarisierung verwendet werden. Wird diese jedoch global eingeschaltet entsteht eine unnötig hohe Last auf den Clients, daher zeige ich in den folgenden Schritten, wie die Softwareinventarisierung gezielt für diesen Zweck eingerichtet werden kann.

1. Software Inventory in den Client Settings aktivieren und den gewünschten Inventarisierungsintervall einstellen
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Microsoft .Net Framework 4.5 Deployment / Offline Installer

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In letzter Zeit kommt das neue .Net Framework 4.5 immer mehr zum Einsatz. Grade bei Windows 7 Deployments wird es gerne direkt mit installiert. Ich möchte in diesem Artikel die automatisierte Verteilung des .Net Framework 4.5 kurz beschreiben.

 

Eine paar allgemeine Infos vorweg

  • Das neue Microsoft .Net Framework 4.5 beinhaltet das alte Microsoft .Net Framework 4.0
  • Bei der Installation des .Net Framework 4.5 wird das alte .Net Framework 4.0 automatisch ersetzt
  • Microsoft .Net Framework 4.5 kann erst ab Windows Vista oder Server 2008 installiert werden
  • Windows 8 und Server 2012 beinhalten das neue .Net Framework bereits
  • Es gibt eine nur eine Installationsdatei, diese kann für x86- und x64-Systeme verwendet werden
  • Wird das neue .Net Framework irgendwann deinstalliert ist danach natürlich auch kein .Net Framework 4 mehr vorhanden. Die alte Version muss dann nochmal extra auf dem PC installiert werden.


Silent-Installation

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Capture Task Sequence: Anwendungsinstallation schlägt fehl

Situation:
Zum Erstellen eines Reference-Images muss eine Capture Task Sequence angelegt werden, welche das Betriebssystem installiert, die gewünschten Komponenten integriert und anschließend ein Referenz-Image davon erstellt. Damit das Deployment nicht durch die vielen Installationen der Anwendungen (Applications) in die Länge gezogen wird, werden diese gerne in das Reference-Image integriert.

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(Beispielbild: Capture Task Sequence)

 

Fehler:
Im Verlauf der Capture Task Sequence tritt bei der Anwendungsinstallation folgender Fehler auf:

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Zugriff auf Dateifreigaben über Alias-Namen (CNAME)

Situation:
Beim Anlegen einer Freigabe ist diese standardmäßig über den Namen des Servers erreichbar auf dem sie sich befindet (z.B.: „\\sccm01.contoso.loc\source$„). Ändert sich der Servername, oder wird die Freigabe auf einen anderen Server verschoben, müssen alle Pfade (z.B. in den Applications und Packages auf einem SCCM) angepasst werden. Aus diesem Grund bevorzuge ich einen Freigabenamen, welcher unabhängig vom Servernamen ist. Dies ist entweder über ein Distributed File System (DFS), oder über einen DNS-Alias-Namen (z.B.: „\\sccm.contoso.loc\source$„) möglich. Ich möchte in diesem Artikel auf letzteres etwas genauer eingehen, da hier einige Dinge beachtet werden müssen.

Die folgenden Schritte sind für das erfolgreiche Anlegen eines Alias erforderlich:

1. DNS-Alias (CNAME) anlegen

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2. Den neuen alternativen Namen auf dem Server eintragen. Continue reading Zugriff auf Dateifreigaben über Alias-Namen (CNAME)

SCCM 2012: Microsoft Update (MSU) als Applikation verteilen

Einige Microsoft Updates, zum Beispiel Updates die beantragt werden müssen, werden nicht bei den Softwareupdates des Software Update Point (SUP) angezeigt. Sie müssten über einen recht aufwändigen Weg mit Hilfe des System Center Update Publisher (SCUP) in den Software Update Point (SUP) integriert werden. Wesentlich einfacher ist es das Windows Update als Applikation zu verteilen. Die wichtigsten Punkte möchte ich hier kurz beschreiben.

 

1. Applikation anlegen

1.1 Installationsparameter angeben

Die Installation eines Microsoft Updates, bzw. einer MSU-Datei erfolgt über die, in Windows bereits integrierte, „WUSA.exe“.

Der genaue Befehl lautet:
WUSA.exe „update.msu“ /quiet /norestart

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1.2 Erkennungsmethode / Detection Method definieren

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SCCM 2012: Required PXE-Deployments werden nicht angezeigt!

Fehler:

Die Helpdesk-Mitarbeiter, welche nur beschränkte Rechte haben, sehen unter „Clear Required PXE Deployments“ (Deutsch: „Erforderliche PXE-Bereitstellungen löschen“) keinerlei PXE-Deployments und können diese daher nicht entfernen. Auf dem Server ist klar erkennbar, dass ein PXE-Deployment auf dem Rechner ausgeführt wurde.

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Situation:

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SCCM 2012: Applikationsinstallation schlägt in der Task-Sequenz fehl!

Fehler:
Bei der Installation mehrerer Anwendungen (Applications) hintereinander schlägt immer nur die erste fehl, alle darauf folgenden laufen erfolgreich durch!

OSD-Log
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The task sequence failed to install application Adobe Flash Player 11-3-300-271(ScopeId_70017F2B-1611-4323-8F2C-D3FB7E990E63/Application_09836790-b61e-49dc-bc67-0bd85ead7370) for action (Adobe Flash Player 11-3-300-271) in the group () with exit code 1722. The operating system reported error 1722: The RPC server is unavailable.


Ursache:

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SCCM 2012: Erweiterte Query Funktionen

Anforderung

Ich habe mich heute aufgrund einer Kundenanforderung kurz mit den Queries befasst.
Die Anforderung war einen simplen Report mit Computername, zuletzt angemeldetem User, IP- und MAC-Adresse für das Service-Center des Kunden zu erzeugen.
Ziel ist es, eine Übersicht zu erstellen in der die wichtigsten, vom Service-Techniker benötigten, Informationen auf einem Blick zu sehen sind. Des Weiteren soll es möglich sein direkt aus diesem Bericht Clients zu pushen, diese Remote zu verwalten und Remoteunterstützungen anzubieten.

 

Erste Probleme

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SCCM 2012: Workgroup Clients verwalten – SCCM-Client Installation

Dieser Artikel ist ein Teil des Artikels “SCCM2012: Workgroup-Clients verwalten”.

SCCM-Client-Installation

Bei der Installation des Clients ist es grade bei Workgroup-Clients enorm wichtig, dass die richtigen Parameter mitgegeben werden.

Der SCCM-Client kann später nur funktionieren wenn er den SCCM Management Point lokalisieren kann. (Anmerkung: Im SCCM 2007 war dafür der Server Locator Point (SLP) zuständig!)

Jeder der vier möglichen Wege benötigt andere Installationsparameter. Hier nun eine Auflistung der Möglichkeiten mit den verschiedenen Installationsparametern. Continue reading SCCM 2012: Workgroup Clients verwalten – SCCM-Client Installation

SCCM 2012: Workgroup Clients verwalten – Windows 7 Hotfix

Dieser Artikel ist ein Teil des Artikels “SCCM2012: Workgroup-Clients verwalten”.

Windows 7 Hotfix

Leider musste ich feststellen, dass der SCCM-Client in Verbindung mit einem Windows 7 – Workgroup-Client ein Problem hat sich zu authentifizieren. Der SCCM-Client versucht sich bei Windows 7, trotz dass es sich um einen Workgroup-Client handelt, mit dem Benutzer „System“, also mit dem Computerkonto, zu authentifizieren. Das schlägt natürlich fehl. Microsoft hat bereits einen Hotfix entwickelt um genau diesen Fehler zu beheben. Sobald der Hotfix installiert ist wird der Network Access Account für die Authentifizierung verwendet und alles funktioniert wie gewünscht. Continue reading SCCM 2012: Workgroup Clients verwalten – Windows 7 Hotfix